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Der ganze Mensch im Zentrum

Psychiatrie / Psychotherapie

Mit Wertschätzung und grosser Empathie schaffen wir einen neuen Zugang zu den eigenen Ressourcen. Mit therapeutischer Unterstützung betrachten Sie die Welt aus einem erweiterten Blickwinkel. Das fördert die Selbstwahrnehmung und Lebensfreude.

Unser Facharzt der Psychatrie und unsere Psychotherapeutinnen:

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Dr. med. Harald Franz
Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Konsiliar- & Liaisonpsychiatrie

Schmidli

Anna Claudia Schmidli
Kunsttherapeutin, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie

Kunsttherapie

Kunsttherapie ist eine Behandlungsmethode, die das Arbeiten mit gestalterischen Ausdrucksmitteln, den schöpferischen Prozess und das reflektierende Gespräch kombiniert. Sie geht davon aus, dass der gestalterische Ausdruck ein Bedürfnis des Menschen ist. Diese Kraft wird genutzt, um Heilungsprozesse zu aktivieren, Ressourcen zu stärken und Wachstumsprozesse zu unterstützen. Das gesamte Spektrum künstlerischer Materialien und Techniken kann dabei zur Anwendung kommen.

Im kunsttherapeutischen Prozess, den die Therapeutin begleitend unterstützt, werden Malwand, Papier und Werkstoffe zum „Lebensfeld“. Der Mensch setzt sich ins Bild/ Werk und hinterlässt seinen ganz eigenen Ausdruck. Er bekommt einen unmittelbaren Zugang zu sich selbst und ein Gegenüber in Form des Gestalteten. Verhaltensmuster und innere Bilder können entdeckt und reflektiert – neue Möglichkeiten erforscht, modellhaft eingeübt und verinnerlicht werden. Auf diese Weise ist der Mensch wirksam am eigenen Geschehen beteiligt.

Für wen und wann ist eine Kunsttherapie sinnvoll?

Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensphasen. Besondere Talente oder gestalterische Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Den Zugang zu neuen Möglichkeiten bildet die Offenheit, sich auf einen spielerisch-experimentellen, gestaltenden Weg einzulassen.

  • Kunsttherapie ist eine bewährte Methode zur
  • Unterstützung bei psychischen Störungen (Erschöpfung, Depression, Essstörungen, Ängste u. a.)
  • Unterstützung bei psychosomatischen Erkrankungen
  • Unterstützung in Übergangs- und Veränderungssituationen (Schuleintritt, Pubertät, Wechseljahre, Trennung u. a.)
  • Begleitung bei Schicksalsschlägen (Tod eines geliebten Menschen, Verlust der Arbeit u. a.)
  • Entwicklung und Förderung von Selbstbewusstsein und Beziehungsfähigkeit
  • Förderung und Stärkung individueller Gesundheit, Kreativität und Lebensfreude

Medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose ist die Lehre vom Zustand und von der Nutzung der Trance. Was ist eine Trance?

Trance ist eine spezielle Form von Konzentration und Absorption mit Orientierung nach Innen wie sie z.B. bei Autogenem Training, Yoga, Taiji oder der Meditation praktiziert wird. Trotz der Orientierung nach Innen kann das Aussen auch wahrgenommen werden.

Trance ist durchaus auch ein natürliches Phänomen und kann mehrmals täglich spontan auftreten wie z.B. als Tagtraum oder als völliges Einsinken in ein spannendes Buch/Film oder beim Sport. Es gibt aber auch spontan auftretende Stresstrancen, die nicht angenehm sind und z.B. nach einem Unfall oder auch bei einem Spitalbesuch auftreten können.

Eine medizinische Hypnose ist meist mit Entspannung verbunden und bei der Erforschung im EEG (Elektroenzephalogramm) zeigen sich Alpha (Entspannung)- und Theta (Imagination) Wellen.

Viele Erkrankungen, Funktionsstörungen oder Schmerzen können ihren Ursprung auch in der Seele nehmen, genauso wie umgekehrt langwierige chronische körperliche Erkrankungen der Seele Wunden zufügen können. Körper und Geist sind nicht zu trennen. Den Menschen als eine Einheit zu sehen und zu erkennen, wo der Körper Einfluss auf die Seele nimmt und umgekehrt, ist mir sehr wichtig. Diese Erkenntnisse binde ich integrativ in meine Therapien ein.

In der Psychosomatischen Medizin und Hypnose sind die Heilpflanzen und ihre entsprechenden Heilmittel (Zubereitungen) für mich eine wichtige und wertvolle Unterstützung.

Psychiatrische Behandlung & Psychotherapie

Psychiatrische Behandlung
Wird von Dr. Franz als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie angeboten. Er klärt mit Ihnen Ihre persönliche Situation sorgfältig ab und plant gemeinsam mit Ihnen die sich daraus ergebenden Behandlungsmöglichkeiten. Dies können medikamentöse Therapien oder Beratungen und psychotherapeutische Gespräche sein (Details siehe Psychotherapie), die er selbst anbietet oder an Nina Linden und Sibylle Matter delegiert. Sofern es notwendig ist, unterstützt er Sie auch, eine geeignete Behandlungsmöglichkeit extern zu finden. Die Zusammenarbeit mit Ihren Angehörigen oder nahestehenden Personen ist ihm ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten.

Psychotherapie
Ihre Ansprechpartner/innen sind hierbei Nina Linden, Sibylle Matter, ausgebildete Psychotherapeutinnen für Kognitive Verhaltenstherapie und Dr. Harald Franz, verhaltenstherapeutisch orientierter Psychiater.Nina Linden, Sibylle Matter und Dr. Harald Franz möchten vor allem Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Dadurch wird Ihnen ermöglicht, mehr Unabhängigkeit und persönliche Freiheit im Leben zu erreichen. Wir helfen Ihnen dabei, Ziele für die Behandlung zu formulieren und Probleme auf systematische Weise zu lösen. So können Sie möglichst schnell wieder allein zurechtkommen. Dabei werden Sie z.B. je nach Problem ermutigt, selbst bestimmte veränderte oder neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Verändertes Verhalten (z.B. das Unterlassen von Rückzugsverhalten bzw. aktive Gestaltung des Tagesverlaufs) kann so durch wiederholtes Einüben zu verändertem Erleben (z.B. durch vermehrte positive Erlebnisse mit Freunden und Familie) führen und auch langfristig die Symptome lindern und das Befinden verbessern. Ermutigung zu Eigenaktivität ist demnach ein zentrales Merkmal der Verhaltenstherapie. Ausserdem wird vorwiegend im „Hier und Jetzt“ gearbeitet. Das bedeutet, dass vor allem an den Umständen gearbeitet wird, die das Problem zum jetzigen Zeitpunkt aufrechterhalten (wie z.B. berufliche Überforderung bzw. Dauerbelastung ohne genügend Freizeitausgleich Beschwerden wie beispielsweise Schlafstörungen, innere Anspannung, deprimierte Stimmung o.Ä. bedingen können).

Die therapeutischen Leistungen umfassen:

  • ein Erstgespräch (Anamnese, Diagnostik und Analyse des Problems)
  • Erstellung eines individuellen Behandlungsplans
  • Umsetzung der Therapiemethoden und Begleitung bei Übungen und die
  • Förderung der Selbstmanagement-Fähigkeiten.

Das Erstgespräch dient der Abklärung Ihrer Situation, dem Kennenlernen und Planen einer optimalen Behandlung. Hierfür können mehrere Sitzungen notwendig sein. Dabei wird sowohl Ihre aktuelle Problematik / Symptomatik näher erfasst (z.B. anhand von diagnostischen Interviews) als auch eine Erkrankungsgeschichte erhoben. Neben der Entwicklungsgeschichte werden auch die Biographie und Ressourcen betrachtet und Verhalts- bzw. Problemanalysen erstellt. Nach dem Abklärungsgespräch, werden anhand der erhobenen Informationen gemeinsam therapeutische Ziele abgeleitet und Behandlungsmethoden darauf abgestimmt. Ebenfalls wird eine erste Abschätzung über den Verlauf und Dauer der Therapie gegeben. Je nach Problem bzw. psychischer Erkrankung werden individuell unterschiedliche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen. Dies können verschiedene Verfahren, wie z.B. Entspannungstechniken, Angst-Konfrontationen, Gedanken-Kontroll-Techniken o.Ä. aber auch die Information über Symptome, Erkrankungen (deren Entstehung, Verlauf und Aufrechterhaltung), Zusammenhänge zwischen Beschwerden usw. sein. Ebenfalls können Angehörige (PartnerInnen, Familienmitglieder) mit in die Behandlung einbezogen werden. Externe und interne Fachleute können miteinbezogen werden. Neben der therapeutischen Unterstützung ermutigen wir Sie, schnellstmöglich Übungen alleine durchzuführen. So kann schrittweise die Häufigkeit der therapeutischen Begleitung reduziert werden und sie lernen, sich Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Typische Beschwerden von Menschen, die eine Psychotherapie in Anspruch nehmen:

  • Gefühlsstörungen (Deprimiertheit, vermehrtes Weinen, Gefühllosigkeit, Ängste usw.)
  • Körperliche Beschwerden (Schmerzen, Tinnitus, Bewältigung körperlicher Erkrankungen usw.)
  • Überforderung mit Beruf,, Alltagsgestaltung, Kindererziehung, Betreuung von Angehörigen o.Ä.
  • Lebenskrisen oder –umstellungen (Trennung/Scheidung, „Midlife-Crisis“, Eintritt in die Pension usw.)
  • Verhaltensbeeinträchtigungen (Rückzugsverhalten, Scham, Misstrauen, Konsum von Rauschmitteln usw.)
  • Konflikte (mit Mitmenschen, PartnerInnen, der Familie o.Ä.)
  • Gedanklichen Beeinträchtigungen (Pessimismus, Gedankenkreisen, Sinn- und Perspektivlosigkeit, usw.)
  • körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursachen (Schwindel, Erbrechen, Globusgefühl usw.)
  • Burnout & Stress
  • Fehlende Ressourcen zum Umgang mit akuten Krisen (privat oder beruflich)

 Bei folgenden psychischen Krankheitsbildern ist die Verhaltenstherapie ein wissenschaftlich anerkanntes und wirksames Verfahren:

  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Angsterkrankungen, wie z.B. Panikattacken, Soziale Ängste, spezifische Phobien)
  • Anpassungsstörungen
  • ADHS im Erwachsenenalter
  • Bipolare Erkrankungen (u.a. Manie / Hypomanie)
  • Chronische Schmerzen
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Entwicklungsstörungen (wie z.B. Autismus)
  • Körperlichen Beschwerden wie z.B. Tinnitus
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Schlafstörungen
  • Schizophrenie
  • Wochenbettdepressionen/ Peripartale Erkrankungen
  • Störungen der Impulskontrolle (wie z.B. Spielen, Stehlen)
  • Zwangserkrankungen
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