Dr. phil. Sibylle Matter

Eine psychologische Beratung oder Psychotherapie bietet Unterstützung bei psychischen aber auch körperlichen Beeinträchtigungen der Gesundheit, bei beruflichen oder privaten Krisen sowie langanhaltenden Belastungen. Nach einer genauen diagnostischen Einschätzung besprechen wir gemeinsam Ihre Bedürfnisse und Ziele. Im individuell auf Sie zugeschnittenen Therapieplan setzen wir Veränderungsprozesse Schritt für Schritt um. Dabei wenden wir Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie und der klärungsorientierten Psychotherapie an, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Ich setze Entspannungstechniken und imaginative Verfahren ein. Mir ist es ein Anliegen, gemeinsam mit Ihnen Lösungswege zu finden, Ihre Ressourcen zu entdecken und aufzubauen. Je nach Fragestellung können Paar- und Familiengespräche oder der Einbezug weiterer Fachpersonen hilfreich sein.
Meine Behandlungsschwerpunkte liegen in der Therapie chronischer Schmerzen, somatoformer Erkrankungen, Ängsten, Depressionen und Belastungsstörungen.

Ausbildung

1999 - 2005
Psychologiestudium an der Universität Freiburg, Schweiz und an der Universität Salzburg, Österreich
2005
Lizentiat Psychologie, Universität Freiburg, Schweiz
2006 - 2008
Studiengang Diploma of Advanced Studies (DAS) in Neuropsychology an der Universität Zürich
2009
Promotion Psychologie, Universität Bern, Abteilung für Allgemeine Psychologie und Neuropsychologie
2009 - 2014
Studiengang Master of Advanced Studies (MAS) in Cognitive- Behavioral and Interpersonal Psychotherapy am Klaus Grawe Institut Zürich
2014
Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

Berufliche Stationen

2005 - 2009
Doktorandin und Forschungsassistentin an der Universität Bern, Abteilung für Allgemeine Psychologie und Neuropsychologie
2009 - 2014
Klinische Psychologin und Neuropsychologin am Zentrum für Schmerzmedizin, Schweizer Paraplegiker Zentrum Nottwil
2014 - 2015
Auslandaufenthalt in Boston, MA, USA, Intensivkurs in Transkranieller Magnetstimulation (TMS) Harvard Medical School

Publikationen

 
Meier B., Matter S., Baumann B., Walter S., Koenig T. (2014). From episodic to habitual prospective memory: ERP-evidence for a linear transition. Front Hum Neurosci, 8:489.

Dumat W., Matter S., Weisskopf S. (2011). Schmerzpsychotherapie. Stellenwert und Durchführung als Teil der interdisziplinären Schmerzbehandlung. Ars Medici, 11, 478-481.

Meier B., von Wartburg P., Matter S., Rothen N., Reber R. (2011). Performance predictions improve prospective memory and influence retrieval experience. Canadian Journal of Experimental Psychology, 65, 12-18.

Meier B., Matter S. (2008). Gollin Incomplete Figures Test. In D. Schellig, R. Drechsler, D. Heinemann & W. Sturm (Hrsg.) Handbuch neuropsychologischer Testverfahren. Göttingen: Hogrefe.

Matter S., Meier B. (2008). Der fragmentierte Bildertest. In D. Schellig, R. Drechsler, D. Heinemann & W. Sturm (Hrsg.) Handbuch neuropsychologischer Testverfahren. Göttingen: Hogrefe.

Matter S., Meier B. (2008). Prospective memory affects satisfaction with the contraceptive pill. Contraception, 78, 120-114.